Plomin - Fast eine Geisterstadt

Auf dem Weg nach Plomin streift man unweigerlich das riesige Wärmekraftwerk, welches mit Steinkohle befeuert wird. Danach geht es steil nach oben, denn Plomin, ein Dorf in Istrien befindet sich über einer Bucht in einer Höhe von 168 Meter.

Inmitten des alten Dorfkernes wirkt es wie ausgestorben. Ein paar Katzen stromern herum, ansonsten merkt man nichts von den restlichen Einwohnern. Hinweise auf die Dorfbewohner vermitteln zwei Schilder. Das eine verweist auf einen Künstler der Skulpturen herstellt und ein weiteres auf einen besonders schönen Aussichtspunkt. Zudem ist eine weitere Künstlerin im alten Dorfkern ansässig. Bei schönem Wetter stellt sie ihre Bilder vor der Haustür aus. Insgesamt sind etwa 100 Einwohner in ganz Plomin ansässig. Nach dem Weltkrieg haben viele Einwohner den alten Dorfkern verlassen. Seitdem verfallen die Häuser zusehens.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die der venezianischer Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert, eine spätgotische wie auch eine romanische Kirche.

Zwei Konobas laden zu einer Pause ein und verwöhnt die Einheimischen wie auch die Urlauber mit mediterranen Gerichten.